Projekte

Lernpaten

 

 „Keiner darf verloren gehen.“  –  Eine Erfolgsgeschichte! 

Trotz gleicher gemessener Intelligenz haben Kinder aus stabilen familiären Verhältnissen siebenmal mehr die Chance auf einen guten Schulabschluss als Kinder, die in ihrer Entwicklung durch persönliche, famili-äre und soziale Faktoren behindert werden. Diese Tatsache empfanden im Jahr 2005 einige Bürgerinnen und Bürger aus der Pfalz so ungerecht und unbefriedigend, dass sie es in der Fachgruppe Bildungschancen der Bürgerstiftung Pfalz zur Sprache brachten. In den Fachgruppen der Bürgerstiftung Pfalz sitzen engagierte Bürgerinnen und Bürger und Fachleute an einem Tisch und suchen Lösungen für offensichtliche gesellschaftliche Probleme. So hat die Fachgruppe Bildungschancen als Antwort auf die vorhandene Bildungsungerechtigkeit die Grundideen für das heutige Lernpatenprojekt entwickelt. 

In einem ersten Modellprojekt wurde 2006 dann die eigentliche Form gefunden. Zwei Psychologinnen des Kinderschutzbundes Landau, fünf Lehrerinnen aus den ersten Modellschulen und weitere Interessierte arbeiteten das heutige Konzept des Projektes aus und erprobten es ein Jahr lang in der Praxis. Dieses Jahr wurde auch von Studenten und Studentinnen der Universität Koblenz-Landau (Fachbereich Grundschul-Pädagogik) begleitet und evaluiert.  

Die Ergebnisse waren überraschend gut. Es wurde deutlich, wie stark der positive Einfluss der Lernpaten auf die persönliche und schulische Entwicklung des Kindes war. 

Im Berichtszeitraum 2009 bis 2011 wurde das Konzept von der Bürgerstiftung Pfalz gemeinsam mit dem Deutschen Kinderschutzbund nahezu in der gesamten Pfalz verankert und wird seit 2011 mit finanzieller Unterstützung des Landes auch in der Stadt Koblenz, in Mainz,  im Westerwaldkreis sowie in den Landkreisen Mayen-Koblenz, Altenkirchen und Neuwied von unterschiedlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe umgesetzt.

 

Ziel des Projektes

Die Arbeit der Lernpaten

Schulen im Projekt

Qualitätskriterien